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Bild:Anmeldungen für Kinderbetreuung in Vechta ab 22. Januar
 
Alle Eltern, die ihr Kind ab August 2018 in einer Kinderkrippe, im Kindergarten oder in einer Großtagespflegestelle in Vechta betreuen lassen möchten, können ihr Kind in der vierten Kalenderwoche anmelden. Die offiziellen Anmeldetage für die Kinderbetreuung finden vom 22. Januar (Montag) bis zum 24. Januar (Mittwoch) in den Einrichtungen (siehe Übersicht) statt.

Eltern können ihre Kinder aber auch über das Online-Formular der Stadt Vechta, den „Kitafinder“ (https://vechta-elternportal.kdo.de/elternportal/elternportal.jsf), anmelden. Mit Hilfe dieses Service können Eltern ihre Betreuungswünsche mit wenigen Klicks bequem von zu Hause aus äußern. Dabei können die Wunscheinrichtung, zwei alternative Einrichtungen in der bevorzugten Reihenfolge, der Aufnahmebeginn, die Art der Betreuung sowie die benötigte Betreuungszeit und -dauer angegeben werden.

Eltern können dabei ihren konkreten Bedarf angeben. Die Stadtverwaltung versucht gemeinsam mit den Trägern entsprechend flexible Öffnungszeiten, Ganztags- und Nachmittagsangebote zu schaffen. Dabei werden sowohl wirtschaftliche und soziale Gesichtspunkte berücksichtigt.

Die Stadt Vechta geht anhand der Prognose davon aus, dass die Zahl der Kinder unter sechs Jahren in den kommenden Jahren weiter ansteigen wird. Sie hat diese Entwicklung frühzeitig erkannt und daher bereits 2008 ein Konzept zum Ausbau der Kinderbetreuung auf den Weg gebracht. Dieses konnte 2013 erfolgreich umgesetzt werden, und die Betreuungsquote in Vechta liegt aktuell bei 40 Prozent. Der gesetzlich verankerte Anspruch auf einen Betreuungsplatz ab dem ersten Lebensjahr wird erfüllt.

Im vergangenen Jahr wurden 50 zusätzliche Kindergartenplätze geschaffen und damit das Angebot erneut erweitert. Auch für Kinder unter drei Jahren stehen in Kinderkrippen und Großtagespflegestellen eine Vielzahl von Ganztagsplätzen zur Verfügung.

Die Stadt Vechta sieht darin eine zuverlässige Investition in die Zukunft, denn für junge Familien ist häufig die Vereinbarkeit von Kind und Beruf entscheidend. Daher verfolgt die Stadt Vechta auch in diesem Jahr das Ziel, das Betreuungsangebot zu erweitern. So sollen die Einrichtungen St. Rafael und Maria Frieden und jeweils eine weitere Krippengruppe erweitert werden. In Langförden soll eine neue Großtagespflegestelle entstehen.

Anmeldezeiten der Kindergärten, Krippen und Großtagespflegestellen im Detail:



Anmeldezeiten der Kindergärten 2018:

•    Städtischer Kindergarten, Dornierstr. 9 (Tel. 851566):
22.1.: 09:00 – 12:00 Uhr, 23.1.: 09:00 – 12:00 Uhr u. 15:00 – 17:30 Uhr

•    Kindergarten St. Elisabeth, Grafenhorststr. 17 (Tel. 4431):
22.1.: 14:00 – 16:30 Uhr, 23. + 24.1.: 09:00 – 12:00 Uhr

•    Kindergarten St. Rafael, Antoniusstr. 32 (Tel. 3321):  
22. + 24.1.: 08:00 – 12:00 Uhr, 23.1.: 08:00 – 12:00 Uhr u. 14:00 – 16:00 Uhr

•    Kindergarten St. Marien, Oythe 16 b (Tel. 3060):
    22. – 24.1.: 14:00 – 16:00 Uhr

•    Kindergarten Maria-Frieden, Lattweg 33 a (Tel. 2417):
22. + 23.1.: 08:00 – 11:30 Uhr, 24.1.: 13:00 – 17:00 Uhr
20.1.: „Tag der offenen Tür“ zum Kennenlernen der Einrichtung und des Konzepts  

Außengruppe Overbergschule, Overbergstr. 12 (Tel. 854747):
22.1.: 14:00 – 17:00 Uhr, 23.1.: 10:00 – 12:00 Uhr

•    Kindertagesstätte der AWO, Graskamp 1 (Tel. 82256):
22.1.: 14:00 – 18:00 Uhr, 23.01.: 09:00 – 13:00 Uhr, 24.1.: 13:00 – 15:00 Uhr

•    Heilpädagogischer Kindergarten St. Nepomuk, Von-Ascheberg-Str. 2 (Tel. 93560):
22. + 23.1.: 09:00 – 12:00 Uhr, 24.1.: 09:00 – 16:30 Uhr

Außengruppe Tannenhof, Tannenhof 27
Siehe: Kindergarten St. Nepomuk

•    Tante Klara´s Bauernkindergarten, Telbrake 18 (Tel. 3836)  
22. + 23.1.: 08:00 – 13:30 Uhr, 24.1.: 08:00 – 17:00 Uhr

•    Kindergarten St. Laurentius, Langförden, Am Meyerhof 2 (Tel. 04447/600):
22. + 24.1.: 08:00 – 12:00 Uhr, 23.1.: 08:00 – 12:00 Uhr u. 14:00 – 16:00 Uhr

•    Kindertagestätte Arche Noah, Heinestr. 8 (Tel. 8898696):
22. + 23.1.: 09:00 – 11:00 Uhr, 24.1.: 16:00 – 18:00 Uhr



Anmeldezeiten der Kinderkrippen und Großtagespflegestellen 2018

(Plätze für Kinder unter drei Jahre):

•    Kinderkrippe Krabbelgarten, Allensteiner Str. 23 (Tel. 8879320):
22.1.: 10:00 – 13:00 Uhr, 23. + 24.1.: 14:00 – 16:00 Uhr

•    Kinderkrippe Andreaskrippe, Klemensstr.36 (Tel. 88969-12):
22. + 23.1.: 08:30 – 11:30 Uhr, 24.1.: 08:30 – 16:00 Uhr

•    Kinderkrippe St. Laurentius, Langförden (siehe oben)
•    Kinderkrippe St. Elisabeth (siehe oben)
•    Kindertagestätte Arche Noah (siehe oben)
•    Kinderkrippe St. Marien (siehe oben)
•    Kindertagesstätte der AWO (in altersübergreifende Kindergartengruppen / siehe oben)
•    Kinderkrippe des Städtischen Kindergartens (siehe oben)
 



Anmeldezeiten der Großtagespflegestellen:

•    Villa Kunterbunt, Brüningstr. 2 (Tel. 8875878):
22. – 24.1.: 09:00 – 11:00 Uhr

•    Stadtzwerge, Pickerskamp 42 a (Tel. 8899943):
 22. – 24.1.: 09:30 – 13:00 Uhr

•    Spatzennest, Driverstraße 37 (Tel. 8878822):
22. – 24.1.: 09:00 – 15:00 Uhr

•    Welper Rasselbande, Welper Straße 21 (Tel. 9518866):
22. – 24.1.: 08:00 – 12:00 Uhr

•    Nesthäkchen, Kamps Rieden 1 (Tel. 9378914):
22.1.: 09:30 – 11:30 Uhr

•    Sommerland, Pappelweg 7 (Tel. 8897880):
22.1.: 09:30 – 12:30 Uhr u. 13:30 – 17:00 Uhr, 23.1. + 24.1.: 09:30- 11:30 Uhr

•    Regenbogenland, Dornbusch 13 (Tel. 8875741):
22. – 24.1.: 09:00 – 11:00 Uhr

•    Vitakids, Windallee 7 (Tel. +49 151 25802579):
22.1.: 09:00 – 12:30 Uhr, 23.1.: 09:00 – 15:00 Uhr, 24.1.: 09:00 – 12:30 Uhr

•    Kinderpalast, Athener Str. 26 a (Tel.1598889):
22.1.: 08:00 – 17:00 Uhr, 23.1.: 08:00 – 13:00 Uhr, 24.1.: 13:00 – 17:00 Uhr

•    Nimmerland, Kirchweg 3 (Tel. 1599549):
Aufgrund der Altersstruktur sind leider keine Neuanmeldungen möglich!

 

 
Bild:Begehrte Tickets: einige Veranstaltungen der Stadt Vechta ausverkauft - für andere gibt es noch Restkarten
 
Der Fachdienst Kultur, Städtepartnerschaften und Heimatpflege der Stadt Vechta teilt mit, dass folgende Veranstaltungen in Vechta ausverkauft sind:
  • „Ein Fall für Miss Marple“ am 19. Februar (Montag)
  • Das Konzert mit Angelo Kelly & Family (JVA Open Air) am 9. Juni (Samstag)
Auch an der Abendkasse wird es keine Karten mehr geben.
 
Für einige Veranstaltungen gibt es nur noch wenige Restkarten:
  •  „Nathan der Weise“ am 12. März 2018 (Montag) um 20 Uhr
  • „Der Menschenfeind“ am 9. April 2018 (Montag) um 20 Uhr
  • „Aufguss“ am 7. Mai 2018 (Montag) um 20 Uhr
 
Hinweise:
  • Bei der Veranstaltung „Nathan der Weise“ am 12. März (20 Uhr) gibt es eine Einführung ins Programm. Diese beginnt etwa eine viertel Stunde (19.45 Uhr) vor der eigentlichen Vorstellung
  • JVA Open Air: für das Konzert mit Deutschlands wohl bekanntestem Liedermacher Klaus Hoffmann am 8. Juni (Freitag) um 20 Uhr gibt es noch Karten. Er macht mit seiner „Leise Zeichen Tour“ Station in Vechta. Klaus Hoffmann ist Sänger, Schauspieler, Autor und Liedermacher. Nur wenige Vertreter seines Genres haben damit so viel Erfolg wie der Berliner. So hat Hoffmann auch für Vechta tolle Lieder im Gepäck. Leise Zeichen heißt sein Album, mit dem der Musiker ein ganz besonderes Doppeljubiläum feiert. Seinen 65 Geburtstag und sein 40. Bühnenjubiläum. Und er bleibt sich mit seinem Album und Konzertprogramm treu. So stellt er die leisen Zeichen, die kleinen Signale in den Vordergrund, die sonst so oft verborgen bleiben. Klaus Hoffmann, Botschafter für innere Angelegenheiten, der Gaukler, der Chansonnier. Begleitet von Hawo Bleich am Flügel. Es wird ein Fest der feinen Sinne.
 
Karten für alle Veranstaltungen gibt es ab sofort bei der Stadt Vechta, Tel. 04441/886-405, bei der Buchhandlung Vatterodt, dem Reisebüro Wilmering, bei der Oldenburgischen Volkszeitung, dem Sonntagsblatt Vechta und bei der Tourist-Information Nordkreis Vechta, bei Piano Hartz und im Reisecenter alltours in Lohne sowie beim Reisebüro Abeling in Diepholz und unter www.vechta.de.
 
Bild:EU-gefördert: selbstgestALTER und Stadt Vechta starten Schulung für „Lotsen im Quartier“
 
Mit organisierter Nachbarschaftshilfe gegen Vereinsamung und Abhängigkeit im Alter. Das ist die Grundidee der „Lotsen im Quartier“. Zu diesem Zweck bildet die Projektgruppe „selbstgestALTER“ sogenannte Quartierslotsen aus. Die Stadt Vechta unterstützt die Qualifizierung mit Mitteln aus dem EU-Förderprogramm Interreg „Like! - Building a local digital innovation culture“. Jetzt fand die erste Schulung statt.

Ausgebildete Lotsen im Quartier sind Ansprechpartner, Ratgeber und Vermittler für ihre Nachbarn. Damit die ehrenamtlichen Helfer gezielt Hilfe leisten können, werden sie in sechs Themenbereichen geschult. Beim ersten Termin stand das Thema Wohnen im Alter an. Beim zweiten und dritten Termin werden die Bereiche Mobilität, Freizeit und Ehrenamt sowie soziale Dienstleistungen und Kommunikation behandelt.

Später stehen die ehrenamtlich tätigen Helfer ihren Nachbarn bei verschiedenen Anliegen rund um das Altern zur Seite. Sie helfen bei Fragen wie: Wie kann ich so lange wie möglich zu Hause wohnen bleiben? Welche Alternativen sind sinnvoll? Wo finde ich Informationen zu Freizeitangeboten? Wie komme ich im Stadtgebiet ohne Auto von A nach B? Wann macht ein Verkehrssicherheitstraining Sinn?

Zur Schulung gehört auch das Thema Digitalisierung. Denn: Viele Informationen können Senioren selbstständig online finden, unabhängig davon, mit welchem Endgerät. Dafür möchte die Stadt Vechta sensibilisieren.

Informationen zur nächsten Schulung geben die selbstgestALTER unter Tel. 04445 986799902.


 
Bild:Familie Suelmann unterstützt Flüchtlingsfamilie
 
Die Stadtverwaltiung unterstützt ehrenamtliche Flüchtlingshelfer: Familie Suelmann unterstützt eine irakische Flüchtlingsfamilie



Die Situation der Flüchtlinge hat Maria und Hermann Suelmann berührt.

„Als so viele Menschen aus ihren Heimatländern geflohen sind und man immer wieder davon gehört hat und diese Bilder im Fernsehen gesehen hat, da haben wir uns schon unsere Gedanken gemacht“, sagt Maria Suelmann.  Ihr Mann ergänzt: „Wir wollten nicht wegsehen, sondern unseren Teil zur Flüchtlingshilfe beitragen“.

Seit Juni 2016 unterstützen sie eine 7-köpfige irakische Familie. Saliem, Jani und ihre fünf Kinder Atina (10), Hadi (9), Avien (7), Sahrab (5) und Barzan (3) sind seit circa zwei Jahren in Deutschland.

Maria und Hermann Suelmann informierten sich bei der Stadt Vechta und besuchten Workshops, um mehr über beispielsweise Fluchtursachen, rechtliche Grundlagen und vieles mehr zum Thema Flucht und Flüchtlinge zu erfahren.

 „Im Anschluss daran haben wir uns entschieden, als Familienpaten die Integration von Flüchtlingen aktiv zu unterstützen, damit diese sich besser hier in Deutschland zurechtfinden“, sagt Maria Suelmann.  „Integration funktioniert nur, wenn beide Seiten mitmachen“, ist sie überzeugt: „Wie schwierig Bürokratie und auch die Sprache in einem fremden Land sein können, das bemerkt man erst, wenn man anderen dabei hilft, dies zu verstehen!“

Seitdem unterstützt das Ehepaar die irakische Familie dabei, den Alltag in Deutschland zu bewältigen:  bei der Sprachförderung, in schulischen Fragen oder bei Behördengängen sowie Arztbesuchen. Vor allem gestalten Familie Suelmann und ihre Patenfamilie die Freizeit gemeinsam.  

Beispielsweise gab es schon viele gemeinsame Spieleabende. „Am Anfang haben wir uns viel bei uns zu Hause getroffen und Mensch-Ärgere-Dich-Nicht gespielt“, sagt Atina in flüssigem Deutsch: „Das hat Spaß gemacht!“

Aus den vorsichtigen Annäherungsversuchen ist mittlerweile ein lebhaftes, freundschaftliches Verhältnis geworden.

Die Familien unternehmen viel gemeinsam. So sei man beispielsweise schon gemeinsam mit Bus und Bahn nach Osnabrück in den Zoo gefahren, habe gemeinsam Pizza gebacken; sich auf dem Stoppelmarkt getroffen und gemeinsam den Weihnachtsmarkt besucht.

„Das harmoniert toll und macht sehr viel Spaß!“, sagt Maria Suelmann.

„Wir haben mittlerweile Vertrauen zueinander aufgebaut“, sagt Hermann Suelmann.

Die Entwicklung der Familie sei besonders schön zu beobachten, und es sei toll zu sehen, wie sie immer selbstständiger werden: Mutter Jani habe Radfahren gelernt und nehme an einem Nähkurs teil. Auch die Sprache und das Verständnis der deutschen Kultur würde durch viel Fleiß, Engagement und Eigeninitiative der irakischen Familie immer besser werden.

„Die Kinder sind sehr aufgeweckt und offen. Sie sind lieb und freundlich und erzählen uns mittlerweile immer viel“, fügt Maria Suelmann hinzu. Sie blickt lächelnd in die große Runde am Tisch, an dem soeben alle gemeinsam zum Abendessen mit typisch irakischen Gerichten Platz genommen haben: „Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe muss nicht viel Zeit in Anspruch nehmen. „Ich würde es jederzeit wieder tun!“, sagt sie.



Interview, Text und Foto: Sabrina Bindernagel

In Vechta gibt es viele Menschen, wie Bernhard und Aaron Konken, die sich ehrenamtlich für Flüchtlinge engagieren. Jeder, der sich in der Flüchtlingshilfe engagieren möchten, ist dazu jederzeit herzlich eingeladen. Die Stadt Vechta und das Caritas-Sozialwerk suchen weiterhin Freiwillige, die insbesondere Patenschaften für Familien aus dem Flüchtlingswohnheim an der Grafenhorststraße übernehmen möchten. Ein Familienpate unterstützt im Alltag; zum Beispiel bei Behördengängen und Arztbesuchen.

Der Fachdienst Soziale Dienste, Senioren & Integration der Stadt Vechta informiert über ehrenamtliche Tätigkeiten in der Flüchtlingshilfe. Informationen gibt beispielsweise Constanze Aschern unter der Telefonnummer 04441 886517 oder per Mail an constanze.aschern(at)vechta.de.



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